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Mein Camino del Norte 2026

872 km zu Fuss von Bayonne (F) bis Santiago de Compostela (E)

Kloster und Klosterkirche in Sobrado dos Monxes, Galicien

 

vom 1.04.2026 bis 8.5.2026 auf dem Camino del Norte zwischen Bayonne (F) + Santiago de Compostela (E)

Dass ich den Camino del Norte komplett geschafft habe, ist ja kaum zu glauben. Dieser Weg ist anspruchsvoller als etwa der aehnlich lange Camino Frances, den man aber auch ohne Vorkenntnisse gehen kann. Wegen der vielen Bergetappen, aber auch wegen weniger Herbergen und weniger Wegmarkierungen finde ich jedenfalls den Camino del Norte sehr schwer, auch wenn er landschaftlich wunderbar ist.

 

Anreise ueber den Bahnhof Paris-Austerlitz
Fruehmorgens bin ich in Bayonne.
Ich ueberquere den Fluss Adour.
In St.Jean de Luz finde ich die erste Pilgerherberge.
Hier schon lerne ich Mitpilger z.B. Luis Miguel kennen.
Am kleinen Hafen von St.Jean de Luz
Steilklippen hinter Biarritz
Von Hendaye fuehrt die Bruecke Saint Jacques nach Irun (E).
Hier sehe ich den ersten gelben Pfeil (Caminomarkierung).
Die Aubergue municipal in Irun
Fruehmorgens verlasse ich die Herberge.
Heute gibt es eine erste Bergetappe.
Ich finde zum Glueck die flachere Umgehung des Jaizkibel (544m).
In Lezo + Pasaia gibt es einen grossen Industriehafen.
Die Pilgerherberge Eremita Sta. Ana
Blick auf Pasai-Donibane
Bis Santiago sind es noch 825 km.
Kirche + Wohnhaeuser in Pasai-Donibane
Der zentrale Platz
Im Buero der Herberge haengt ein Bild von Che Guevara.
Das herzliche Hospitaleroehepaar verabschiedet mich morgens.
Mit der Faehre fahre ich auf die andere Seite.
Es sind nur ein paar km Fussweg bis San Sebastian.
In der Grossstadt will ich aber nicht bleiben.
Das sind die baskischen Caminomarkierungen.
In Orio finde ich eine gute, etwas esoterische Pilgerherberge.
Es gibt wieder eine Bergwanderung.
Oft gibt es auch Meerblick wie hier nach Zarautz.
Nach 32 km erreiche ich die Pilgerherberge in Deba (alter Bahnhof).
Wieder geht es in die Berge.
Steinbruch im baskischen Bergland
Grosse Felsbloecke fuellen diese Kirche aus.
Im Klosterhof von Markina-Xemein trocknet Waesche der Pilger.
Die Nachfertigung des beruehmten Picassobilds in Gernika
Es gibt weitere Werke beruehmter Kuenstler (Henry Moore) in Gernika.
Am Guggenheim-Museum in Bilbao
Die Schwebebahnbrücke in Portugalete
Am Etappenende erreiche ich die Herberge von Pobena.
Der naechste Ort Castro Urdiales ist bereits in Kantabrien.
Toll, dieses tuerkisfarbene Wasser
Heute ist ein verregneter Wandertag.
Nach dem Regentag erreiche ich Laredo.
Zuflucht finde ich in der Klosterherberge Casa la Trinidad.
Fruehmorgens verlasse ich Laredo wieder.
Von Laredo fahren wir mit einer Faehre bis Santona.
Heute sind wir in der Kultherberge von Padre Ernesto.
Hier habe ich ja mal Luis Miguel (3.von rechts) fotografiert.
Links ist Padre Ernesto (92) bei seinem Vortrag.
Morgendlicher Aufbruch in Santillana del Mar.
Der Camino Lebaniego verlaeuft in der Provinz Kantabrien.
Inzwischen bin ich in der Provinz Asturien.
Hier sind die Buffones, wo aus Loechern Wasserfontaenen spritzen (bei Flut).
In Llanes bitten mich Klara + Jos, sie zu fotografieren.
Verwitterter Caminowegweiser
Unter Denkmalschutz stehen in Asturien die Horreos (Getreidespeicher).
Strand in der Grossstadt Gijon
Die Nachbarstadt Aviles ist eine reiche Industriestadt.
Immer wieder trifft man in Spanien auf Lost Places.
Soto de Luina ist ein huebscher kleiner Bergort.
Ein sehr originelles Jesusbild haengt in der Kirche.
Ich ueberlege, im schoenen Lluarca zu bleiben.
Aber dann gehe ich weiter bis zur Herberge in Pinera.
An dem Tag gehe ich eine 3km laengere Wegalternative im Bergland.
Naechtlich angeleuchtete Kirche
In Miraz hoeren wir Pilger einem Vortrag zu.
Der englische Hospitalero unserer Aubergue erzaehlt ueber die Kirche.
Diese Herberge war heute meine Zuflucht bei starkem Regen.
Friedhoefe in Galicien sind eindrucksvoll mit den hohen Kreuzen.
Die gerade restaurierte Pilgerherberge in Sobrado dos Monxes ist ein Highlight.
Wunderbar sind die mit Blumen geschmueckten Kreuzgaenge.
Morgens verlasse ich das Kloster durch den Laden.
Die Aubergue municipal in Arzua (40 km vor Santiago)
Tatsaechlich haben sich Klara + Darren in Santiago bereits getroffen.
Darren kenne ich seit Irun, Klara seit Bilbao.
Eigentlich soll man ja nicht gegen die Sonne fotografieren.
Das war jetzt bereits mein 3ter Camino.
Und tatsaechlich trifft auch Luis Miguel aus O Pedrouzo noch ein.
Die beiden Ladys aus dem Park La Alameda kenne ich auch schon gut.