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LOST PLACES:








9a. Besuch der Nachtscheinanlage auf dem Rottberg in Velbert

Sheddach-Attrappen + Bomben auf dem Gelaende der Nachtscheinanlage

 

22.3.2026 Velbert, Essen

Tatsaechlich wurden 1941-1943 wesentlich mehr Bomben der Alliierten auf die Nachtscheinanlage in Velbert abgeworfen als auf das eigentliche Ziel der Kruppschen Gussstahlfabrik in Essen-Altendorf. Das Gelaende der Anlage auf einem Bauernhof ist winzig und ich bekomme exclusiv von 3 ehrenamtlichen LVR-Mitarbeitern der Anlage eine spannende Fuehrung ueber das Gelaende + zur Leitstelle im Bunker.

 

Vom Rottberg sehe ich den Foerderturm der Zeche Carl Funke am Baldeneysee.
Zoom
Ein Mitarbeiter holt mich vom Treffpunkt am Feldweg ab.
Eine Lore der Scheineisenbahn
Der Bunker wurde vom Bauern gebraucht / so vor dem Abriss gerettet.
Von 3 LVR-Mitarbeitern bekomme ich exclusiv Informationen.
2 amerikanische Fliegerbomben / Blindgaenger
An allen 4 Seiten vom Bunker sind Sehschlitze.
Nebenan sind Wiesen + Felder vom Bauernhof.
Wir gehen in den Bunker / die eh. Leitstelle hinein.
Hier ist es eingerichtet wie im Bunkermuseum in Oberhausen.
Geheime Infos aus der Nazizeit
Von hier aus wurde die Scheinanlage gesteuert.
Teil einer Flak
Historische Fotos
Unbeabsichtigtes Selfie
Ich versuche die Schienen + weitere Fundstuecke zu fotografieren.
Ganz heimtueckische Waffen sind diese Stabbrandbomben.
Patronen, weitere Fundstuecke
Die Soldaten des Scheindorfs wohnten nahe des Bunkers.
Ich bin wieder ausserhalb des Bunkers.
Alle Exponate sind mit ausfuehrlichen Infotafeln versehen.
Infos zur Scheinsignalrakete
Infos zur Scheineisenbahn
Die Sheddach-Attrappen wurden nachts beleuchtet.
Infos dazu
Eine der amerikanischen Fliegerbomben
Auch dazu gibt es Infos.
Zurueck gehe ich wieder ueber den Bauernhof.
Ohne den Bauern waere der Bunker abgerissen worden.
Der Rueckweg zum ZOB Velbert ist schon ein Test fuer den Jakobsweg.

9. Auf dem Weg zur Nachtscheinanlage in Velbert

Auf dem Weg zur Nachtscheinanlage komme ich am Tunnel der Hespertalbahn vorbei.

 

26.2.2026 Velbert, Essen

Natuerlich ist die Nachtscheinanlage in Velbert gar kein Lost Place. Eher ist sie genau das Gegenteil; denn sie wurde ja von einem Privatmann vor dem voelligen Abriss bewahrt und die Erinnerung an ihre Funktion als Lockvogel fuer Bombenabwuerfe im 2.Weltkrieg wurde erhalten. Aber die ganze ehemalige Bergbaugegend hier zwischen Velbert + Essen wirkt lostplacemaessig.

 

Am eh. Bahnhof Velbert komme ich vorbei.
Er liegt an der eh. Niederbergbahn (jetzt PanoramaRadweg).
Zur Nachtscheinanlage muss ich durch das Hespertal gehen.
Die Zechenrelikte z.B. von Grube GLUECKAUF lasse ich rechts liegen.
Auch das markante Mundloch von EDUARD III gucke ich diesmal nicht an.
Der Bergort Hefel ist mir durch Bergbauwanderungen gut bekannt.
Der Zechenweg muendet auf die Hefeler Strasse.
Hier liegt am Wegrand ein Bergbaurelikt.
Tatsaechlich ist es das Tunnelportal der eh. Hespertalbahn.
Unvorstellbar, dass hier einst Schmalspurbahnen mit Erz durchfuhren.
Um den Bergbaucharakter zu unterstreichen, ist das Wasser rot (eisenhaltig).
Das Landhaus Stolberg ist nach der eh. Grube STOLBERG benannt.
Am Stadtrand treffen das Ruhrkohlerevier + der Velberter Erzbergbau aufeinander.
Diesmal gehe ich nicht links durch den Weg Hespertal.
Links ist Essen, rechts Velbert.
Die Ludscheidtstr. heisst nach der Zeche Ludscheidt.
Irgendwo hier muss das sein.
Links kann man bis zum Baldeneysee gucken.
Ich vermute mal, dass hier der erhalten gebliebene Bunker ist.
Aber da fuehrt nur ein Privatweg hin.
So gehe ich eben wieder zurueck.
Am 21.3. habe ich hier ja einen Termin bekommen.
Infos gibt es...
... Auf der Webseite der Nachtscheinanlage: