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Untertage im Ruhrgebiet 4




8. 3 Stollenmundloecher im Deilbachtal

Was war das hier am Rand von Velbert? Erzbergbau? Steinkohlebergbau?

 

26.6.2021 Velbert-Nierenhof, Hattingen, Essen-Kupferdreh

Nach ca. 1km erreiche ich vom S-Bahnhof Velbert-Nierenhof das Mundloch am Ziegeleiweg. Fast uebersehe ich es durch die nun dichte Vegetation. Von hier ist es ein weiterer km auf dem Deilbachradweg bis zur Ziegelei Vossnacken mit dem abenteuerlich schiefen Kamin. Und etwa 1 km weiter sind die beiden Stollenmundloecher im Priehlbachtal, wo ich mit dem einen Stollen schon eine unvergessliche Begegnung hatte. Diesmal bin ich alleine hier und gehe nicht in die beiden ungesicherten Stollen und experimentiere nur etwas mit dem Licht.

 

In Velbert-Nierenhof steige ich aus der S9.
Der Ziegeleiweg heisst nach der Ziegelei in Kupferdreh so.
Bei inzwischen dichter Vegetation ist das Mundloch leicht zu uebersehen.
Spinnweben; es war lange niemand hier.
Ohne Lampe + ungeblitzt sehe ich natuerlich nichts.
Erst mit Zusatzlampe funktioniert der Kamerablitz.
Etwas tiefer halten
Mit Plastikfolie vor der Lampe streut das Licht besser.
Die Weggabelung interessiert mich. Ein anderes Mal
Mit dem Bild bin ich zufrieden.
Nicht, dass ich absacke, wenn ich hier mal reinkletter.
Ich schliesse die Tuer wieder.
Gesamtansicht des Mundlochs
Nun gehe ich auf dem Deilbachradweg weiter.
Hier sehe ich endlich mal den Deilbach.
Mit der Stadtgrenze habe ich nicht gerechnet.
Links ist schon der Ziegeleischornstein zu sehen.
Und schon gehe ich aus Hattingen wieder heraus.
Das am Deilbach koennte auch ein Bergbaurelikt sein.
Auf der anderen Bahnseite war Zeche Victoria.
Jetzt habe ich die Ziegelei erreicht.
Infos zur Ziegelei Vossnacken
Besser oefter mal nach oben gucken - nicht dass der Kamin kippt.
Auch die anderen Ziegeleigebauede sehen abenteuerlich aus.
Der Weg Deilbachtal ist hier ein wunderbarer Waldweg.
Ein Stueck weiter auf dem Weg Deilbachtal ist die Kraftwerksschule.
Trotz der Vegetation finde ich das Mundloch im Priehlbachtal leicht wieder.
Ich hole die Lampe raus.
Ohne Kamerablitz ist nicht viel zu erkennen.
So ist schon mehr zu sehen.
Der gebuendelte Strahl gefaellt mir nicht.
Durch etwas Plastikfolie streut das Licht.
Das geht ja, finde ich.
Und natuerlich finde ich auch dies Mundloch wieder.
Hier war ich ja schon mal drin.
Alleine lasse ich die Finger davon.
Gegenueber scheint schon wieder eine Stadtgrenze zu sein.
Zeche Adler war hier im Deilbachtal.
Viele Spuren gibt es nicht mehr.
Ein Bild vom Doppelbock vom Zollverein.
Ein einziges Gebauede von Zeche Adler sehe ich hier.
Im Zentrum von Essen-Kupferdreh sehe ich den Deilbach noch mal wieder.
An der Carl-Funke-Stiftung steige ich in den Bus 180 nach Werden/Kettwig.
Der Stollen Muehle im Loewental in Werden ist wieder zubetoniert.

7. 2 Stollen, 1 eh. Bahntunnel und 4 Fotografen

Beim Herausklettern aus dem Stollen im Priehlbachtal

 

24.5.2021 Essen-Kupferdreh, Velbert-Hefel, Velbert-Nierenhof

Zu Pfingsten ist Cousin Peter bei uns zu Besuch und er zeigt uns Fotos, die er und Michael aus Frankfurt bei unserem gemeinsamen Ausflug ins Priehlbachtal / Deilbachtal in Essen-Kupferdreh mit ihren Handys gemacht hatten, wo ich mich mit ein bisschen Hilfe relativ weit (50 m?) in so einen ungesicherten Stollen wagte. Nachwievor bin ich schwer beeindruckt von dieser Aktion – und offenbar habe nicht nur ich Fotos davon gemacht. Im Folgenden Fotos von Peter, Michael – und von Holger, der von seinen Befahrungen richtig tolle Fotos machte.

 

Das Tunnelportal der Hespertalbahn in Velbert-Hefel ist zu eng fuer eine Befahrung.
Beim Gegenstueck in Essen-Heidhausen machte Holger z.B. dieses Foto.
Und ich kletterte tatsaechlich auch dort mal hinein.
Dieses Mundloch im Priehlbachtal ist natuerlich auch nicht befahrbar.
In dieses Mundloch ein Stueck weiter komme ich mit Hilfe hinein.
Holger machte hier dieses und das folgende Bild.
Beim Wiederherausgehen aus dem Stollen im Priehlbachtal
Tatsaechlich war auch ich vielleicht 50m weit in diesem Stollen.
Ein paar Kilometer weiter ist in Velbert-Nierenhof ein Stollen offen.
Mit Michael stehe ich an diesem faszinierenden Ort.
Irgendwann will ich hier auch mal hineingehen.
Auch Peter ist fasziniert von dieser Stelle in seinem Wohnort Velbert.
Normal sind Stollen gesichert wie dieser Stollen in Essen-Werden wieder.