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Untertage im Ruhrgebiet 3



6. Bergbaurelikte am Nordufer vom Baldeneysee

Der Eingangsbereich des ehemaligen Bergbaustollens ist perfekt restauriert.

 

13.5.2021 Essen-Kupferdreh, Essen-Heisingen, Essen-Werden

Einblick in Untertage habe ich heute nur ganz am Anfang ein bisschen. Am geol. Aufschluss Kampmannbruecke sind 2 Stollenmundloecher perfekt in Szene gesetzt; allerdings ist nach 2 Metern Stollen eine undurchdringliche Mauer. Aber das Nordufer vom Baldeneysee ist mit seinem Vogelschutzgebiet am Stauseebogen, den zahlreichen geol. Aufschluessen und etlichen Bergbaurelikten um die eh. Seezeche Carl Funke spannend genug. Es gibt sogar ein geheimnisvolles Lost Place und der ca. 8 km lange Fussweg nach Werden ist sehr kurzweilig.

 

Morgennebel ueber der Ruhr in Kettwig
In Essen-Kupferdreh am Lokschuppen der Hespertalbahn (Museumsbahn)
Nach dem vielen Regen blueht und gruent heute alles.
Alles neu macht der Mai.
Kampmannbruecke ueber den Baldeneysee
Hier ist schon das geologische Profil mit einem Floez.
Heute am Feiertag ruht der Steinkohlebetrieb.
Die Schienen fuehren in den Stollen hinein.
Detailgenau ist der Stolleneingangsbereich rekonstruiert.
Allerdings ist nach 2 Metern Schluss.
Wie bei (fast) allen Stollen ist die Welt untertage hermetisch verschlossen.
Keine Chance; hinter dem schmiedeeisernen Tor ist Stahl + Beton vermutlich.
Infos zum geol. Profil vom Geopark Ruhrgebiet
eine Mininaturhoehle
Hier ist das andere Stollenmundloch.
Auch dies ist perfekt rekonstruiert.
Ein Mal kann ich mit Lampe + Folie davor gleichmaessig ausleuchten.
Hier ist ein weiteres Floez.
Das klebt am Finger und ist eindeutig Kohle.
Eine Schildkroetenkolonie am Stauseebogen im Vogelschutzgebiet.
Die strecken alle ihre Koepfe gegen die Sonne.
Die Halde Poertingsiepen am anderen Seeufer wird vom Naturgebirge ueberragt.
Es ist noch ein weiter Weg bis nach Werden.
das Foerdergeruest der Zeche Carl Funke
So sah das hier mal aus.
Infos zur Zeche
Relikte von alten Zechen
Ein hoffnungslos verschlossenes Stollenmundloch - Zeche Heisinger Tiefbau vermutlich.
Hier ist eine Menge vom farbenpraechtigen Felsen abgebrochen.
Das sieht fantastisch aus, finde ich.
Infos vom Geopark zur Sutanueberschiebung.
Dieses schoene Zechenwohnhaus steht immer noch leer.
Vor Jahren war ich da mal drin - jetzt ist alles zugemauert.
Offenbar ist der Lost Place beliebtes Ausflugsziel.
Inzwischen habe ich es bis Haus Baldeney geschafft.
Unweit war die Eisenstein- und Kohlezeche Klosterbusch, bevor sie nach Bochum zog.
Hier soll der Schacht gewesen sein.
Und das ist das Stollenmundloch.
Nun habe ich es bis Schleuse Neukirchen in Werden geschafft.
Und ich komme am eh. Bergamt vor der S.Bahnstation aus.

5. Der Stollen am Stauwehr in Werden ist wieder zu

Eigentlich will ich ja genau sehen, wie es da drinnen aussieht.

 

1.5.2021 Essen-Werden, Essen-Fischlaken, Essen-Kupferdreh

Dass das Loch an dem Stollen beim Stauwehr wieder zugemacht wurde, weiss ich schon. Es ist ein komisches Gefuehl, durch den Sehschlitz nach innen zu gucken, von wo ich neulich nach draussen guckte. Bei schoenem Wetter gehe ich nun die ganze Suedseite vom Baldeneysee entlang bis Kupferdreh. Neu ist eine Infotafel des Geoparks Ruhrgebiet zu einem Floezaufschluss, welchen ich noch nicht kenne. Ausserdem ist an einem Bunker an der Museumsbahn (Hespertalbahn) ein Stahlfenster entfernt, dass man dort hineinklettern kann. Vermutlich geht es da auch in einen eh. Bergbaustollen.

 

Schon an der Brehminsel beginnt der Baldeneysteig.
Ueberall an der Ruhr (hier vor dem Stauwehr) sind heute Angler.
Eindruecke vom Anselmusstollen (vermute ich) bekommt man nur noch hier.
Man kann nur noch ahnen, wie es da weitergeht.
Zu den anderen Problemen stellt die Kamera auf Spinnweben scharf.
Neulich noch guckte ich von drinnen auf den Baldeneysee.
Es ist natuerlich richtig, nahe der Wohnbebauung so ein Loch zu schliessen.
Angler vor der Villa Huegel
Schoen, hier am See entlang zu gehen.
Kurz vor Haus Scheppen sind 2 fast identische Stollenmundloecher.
Hier ca. 50 m weiter ist das andere Mundloch.
Darueber ist eine Pinge; der Stollen ist eingestuerzt.
Das letzte Stueck fliesst der Hesperbach durch eine Betonroehre.
Nur schemenhaft ist das Foerdergeruest von Carl Funke zu erkennen.
Rechts der Museumsbahn sind zahlreiche Bergbaurelikte.
Hier ist schon das erste.
Die Steine sind eindeutig kohlehaltig.
Der Felsen sieht faszinierend aus.
Das ist zwar nur ein Luftschutzbunker,...
..aber vermutlich geht es rechts in einen Bergbaustollen.
Zwar wuerde ich da wohl durchpassen,...
..aber ich bin heute alleine hier.
Vielleicht ein anderes Mal
Bereits am Montag war dann Holger in dem (Luftschutz)stollen und schickt mir das Bild.
Dieses Loch ist aber doch eindeutig viel zu klein.
Ausserdem scheint das nur ein winziger Raum zu sein.
Inzwischen bin ich fast in Kupferdreh.
Spannend; diese Infotafel kenne ich noch nicht.
Auch das Floez kenne ich noch nicht.
Detail der Infotafel
Detail der Infotafel 2
Detail der Infotafel 3
Das scheint ein weiteres Bergbaurelikt zu sein.
Sieht weiter aus, als es ist. Bis zur Bruecke muss ich noch. Dahinter ist der Bahnhof.
Mit dem Bus 180 fahre ich von Kupferdreh nach Werden.
Das alte Essen-Werdensche Bergamt