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Zechen in Kettwig 2



5. Bilder vom Maschinenhaus der Zeche Rudolph

8.1.2014 - Jetzt habe ich die Maschinenhausruine doch gefunden.

 

20.9.2020 Essen-Kettwig (Oefte)

Die Zeche Rudolph ist mir nach so vielen Jahren noch immer ein Raetsel. Warum z.B. ist das Maschinenhaus von Schacht Wilhelm ca. 500 Meter von da entfernt, wo Viele sagen, dass da der Schacht Wilhelm war? Wie haengt das zusammen mit dem Mundloch von Schacht Wilhelm, das sich nahe des Maschinenhauses befindet? Es ist Vieles der Bergwerksanlagen noch da, aber es ergibt sich kein geschlossenes Bild fuer mich. Aber das macht auch Nichts. Man muss nicht alles wissen. Und es macht auch Nichts, dass das Maschinenhaus nun umzaeunt ist. Ich kenne es auch noch ohne Zaun. Hier sind ein paar Bilder aus frueheren Jahren. Wenn Leute den Zaun beschaedigen, um auf die wunderbare Ruine haessliche Graffitis zu spruehen, bin ich natuerlich auch fuer einen Zaun, der das moeglichst verhindert.

 

19.9.2020 - Laengst ist ein stabiler Zaun um das faszinierende Bergbaurelikt.
19.9.2020 - Aber selbst das reicht offenbar nicht.
Am 8.1.2014 finde ich fruehmorgens die Maschinenhausruine.
Damals gab es noch keinen Zaun - und noch keine Graffitis.
Man konnte noch ins Innere der Ruine.
und die Schrauben, an denen die Foerdermaschine befestigt war, sehen.
Beim naechsten Mal gehe ich vorher beim Landgasthaus Oefter Wald vorbei.
Diesmal waren schon Warnschilder an der Ruine angebracht.
Und es gibt so viel weiteres Sehenswertes.
Ob im Winter..
oder im Sommer
mit ueppiger Vegetation...
..oder mit etwas weniger
auch mal mit Schnee
Viele dieser Eindruecke sind pittoresk.
Hier gehts nach drinnen.
Baeume und Straeucher wachsen drinnen und draussen.

4. Ein Bergschaden und das Stollenmundloch von Schacht Wilhelm der Zeche Rudolph

Das vermute ich als ehemalige Markenkontrolle der Zeche Rudolph.

 

19.9.2020 Essen-Heidhausen, Essen-Kettwig

Von der Strasse zum Timpen in Kettwig sind es zu Fuss etwa 200 Schritte bis zu dem Bergschaden und dabei ueberquere ich einen derzeit ausgetrockneten Bachlauf. Das heisst, dass ich bereits in Heidhausen bin und dass laut der Essener Karte mit den Hinweisen zu Bergbaurelikten der Bergschaden wahrscheinlich von einem weiteren Schacht der Zeche Rudolph ist. Da die abgesackte Stelle im Wald sehr tief ist, passt das auch besser zu einem ehemaligen Schacht als zu einem Stollen der weiteren Kettwiger Zeche Jacke, wie ich bisher immer vermutete. Danach gehe ich ein weiteres Mal zu der vom Weg zum Timpen vielleicht 500 Meter entfernt liegenden Maschinenhausruine von Schacht Wilhelm und probiere Fotos von dem Stollenmundloch und einem weiteren vergitterten Zugang nach untertage zu machen.

 

Die Strasse zum Timpen in Kettwig
Ein schmaler Pfad in Richtung Ruhrlandklinik
Im Spaetsommer bluehen noch viele Blumen.
An einem ausgetrockneten Bachlauf ist die Grenze Kettwig / Heidhausen.
Dieser Bergschaden ist also vermutlich von einem Schacht der Zeche Rudolph.
Er ist sehr tief + und wohl nicht von einem Stollen.
Auf den Bildern erkennt man nicht, wie tief das Loch ist.
Vor Jahren war hier nur Flatterband um diese Stelle.
Inzwischen ist der Bergschaden gut gesichert.
Nur was heisst Einsturzgefahr? Der Schacht (vermutl.) ist eingestuerzt.
Beim letzten Besuch hier war auch noch das RAG-Logo am Zaun.
Das Stollenmundloch Zeche Jacke war hier an der Kreuzung zum Timpen/Oefte.
Irgendwo hier im Wald sollen weitere Relikte von Rudolph sein.
Sehen (und hoeren) tue ich nur diese Zugvoegel (vermutlich Wildgaense) ueber mir.
Und nun irre ich etwa 500 m entfernt bei Schacht Wilhelm herum.
Nun habe ich das Stollenmundloch gefunden.
Ich mache Licht an.
ein geblitztes Foto in den Stollen.
Vermutlich war das der Bergwerkseingang.
Natuerlich ist der Stollen zubetoniert.
Das sieht doch ganz aus wie eine Markenkontrolle.
Die Treppen wirken wie fuer die Ewigkeit gebaut.
Schoen, dass das so gut erhalten ist.
Die Kompaktkamera (Cool Pix) bietet mir das + das naechste Bild an.
Das hat auch was, finde ich.
Ueberall hier im Wald findet man Mauerreste.
Das Maschinenhaus ist leicht uebersehbar.
Es ist bizarr ueberwuchert.
Wegen dem Maschinenhaus bin ich diesmal nicht hier.
Mich interessiert dieser andere Einblick nach untertage.
Natuerlich ist hier ein Gitter.
Immerhin kann man durch so ein Fledermausschutzgitter hineingucken.
Ich mache die Lampe an + zusaetzlich blitzt die Kamera.
Wie geht es da wohl rechts weiter?
Ich gehe wieder nach Uebertage in den Wald.
Den Blick in die Roesche kriegt die Spiegelreflexkamera mit Blitz gut hin.
Es sieht nicht so aus, aber es ist viel zu eng und zu niedrig, um da hineinzugehen.
Auch der Oefter Bach fuehrt derzeit wenig Wasser.
Fast ist er auch ausgetrocknet.