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Halden im Ruhrgebiet 7








15. Nachts auf der Schurenbachhalde in Altenessen

Die Bramme vor Skyline von Gelsenkirchen mit links der Zeche Nordstern.

 

26.9.2020 Essen-Kettwig, Essen-Altenessen

Die Sonne ist laengst untergegangen, als ich am U-Bahnhof Hesslerstrasse in Altenessen aus der Bahn steige und zur Schurenbachhalde gehe. Ich bin genau die 20 Minuten zu spaet wie der S-Bahnzug, den ich knapp verpasst hatte. Die Sonne geht jetzt immer frueher unter und die blaue Stunde ist offenbar schon vorbei. Dafuer habe ich die Schurenbachhalde jetzt ganz fuer mich alleine. Ausserdem muss ich mir ja nicht bei jedem Haldenbesuch spektakulaer von der untergehenden Sonne bestrahlte Wolken angucken. Die Eindruecke, die ich jetzt auf der menschenleeren Halde habe, gefallen mir auch. Jetzt ist es eben "Nachts in der Metropole RUHR".

 

So stimmungsvoll wie hier in Kettwig (aus der S-Bahn) will ich die Halde haben.
Aber in Altenessen bei der Markenkontrolle der Zeche Fritz ist es schon Nachts.
Fritzstr. und die Schurenbachhalde
Hier beginnt der Haldenaufstieg.
Das ist vielleicht doch ganz interessant.
Auf jeden Fall habe ich die Halde ganz fuer mich alleine.
Und der Himmel ist sogar noch ein bisschen blau.
Als erstes sehe ich wie immer Halde + Kraftwerk Oberscholven.
Ueber Bottrop ballen sich Regenwolken zusammen.
Und ueber der Mottbruchhalde ist noch etwas Farbe von der untergegangenen Sonne.
blaue Eier + Kokswolke von Kokerei Prosper
Veltinsarena + offensichtlich beleuchteter Hercules
Eigentlich ist die Bramme ganz duenn.
Hier ahne ich, welches Spektakel ich verpasst hatte.
Aber auch dieses Spektakel hat etwas.
Jetzt sehe ich die blau beleuchteten Faultuerme deutlicher.
Geblitztes Foto vom Haldenabstieg
Nordsternstr. (nach der Zeche) + Logo mit Foerdergeruest
Nachts in der Metropole RUHR
Ein bisschen blaue Stunde habe ich ja doch noch.
Die Altenessener Strasse an der U-Bahnstation.
Die Karte: Geobasisdaten des Landes NRW © 2020

14. Mottbruchhalde in Gladbeck

Die Sonne spiegelt sich in dem fast ausgetrockneten Teich auf dem Haldengipfel.

 

12.9.2020 Gladbeck, Essen-Karnap

Auch diesmal finde ich die Mottbruchhalde zuerst nicht, obwohl ich sie schon vom ersten Haldengipfel der Braucker Alpen aus deutlich sehe. Ich muss erst wieder ganz nach unten ins Tal; dann finde ich zuerst ein Schild, wo etwas vom Verbot des Betretens der Bergwerkanlage steht und dann ist die Mottbruchhalde vor mir. Es ist wohl nicht wahr, wie ich es auf mehreren Internetseiten gelesen hatte, dass die Halde noch immer gar nicht eroeffnet ist, denn zahlreiche Menschen haben wie bei anderen Halden freitagabends zum Sonnenaufgang den Weg hierhin gefunden. Auf dem Schotterweg haldenaufwaerts gibt es viele Radspuren von Mountainbikefahrern und auf dem Gipfel sind auch zahlreiche Leute. Inzwischen ist zwar etwas Vegetation selbst auf dem Haldengipfel, aber wegen dem viel zu wenigen Regen in diesem Jahr wirkt das hier ziemlich ausgedoerrt. Auch von dem kleinen Teich mit den Wasserpflanzen ist nur wenig da – der Boden um den Teich ist trocken und rissig. Schade ist das, weil die wie ein Vulkan gestaltete Mottbruchhalde gefaellt mir gut.

 

Noch vor Sonnenuntergang bin ich im Haldengebirge Braucker Alpen in Gladbeck.
Diese vertrockneten Pflanzen kenne ich in noch gruenem Zustand.
Diesmal will ich aber die nahe Mottbruchhalde hochklettern.
wieder so vertrocknete Disteln oder was auch immer
Ein Verbotsschild - dennoch bin ich hier richtig.
Denn hier bin ich am Fuss der Mottbruchhalde.
Ich verkneife mir, ueber die Wiese bergauf zu gehen.
Wie der Mountainbikefahrer benutze ich den Schotterweg.
Deutlich ist Zeche Nordstern mit der Herculesfigur zu erkennen.
Zwischen dem Schotter wachsen sogar bluehende Pflanzen.
Hagebutten + Zeche Nordstern
Halde Oberscholven + Relikt der Stinneszeche
Bald geht die Sonne unter.
Man gibt sich viel Muehe, die Halde zu begruenen.
Aber auch dieses Jahr war es viel zu trocken.
Blick zum 2ten Haldengipfel + nach Bottrop (Tetraeder, Prosperhalde..).
Einiges waechst aber schon auf dem Haldengipfel.
Der Teich ist leider ziemlich ausgetrocknet.
Immerhin reizvoll, wie sich die Sonne spiegelt.
Hier sieht man den rissigen Boden vom Teich.
Auch die Pflanzen sind alle vertrocknet.
Der andere Haldengipfel ist etwas gruener.
Die untergehende Sonne faerbt zusaetzlich.
Dabei ist das Ruhrgebiet hier eigentlich sehr gruen.
Beim Haldenabstieg
Da ich auf dem Serpentinenweg gehe, muss ich um den ganzen Berg herumgehen.
Durch Gestein von Zeche Stinnes wurde die Mottbruchhalde hauptsaechlich aufgeschuettet.
Mit der U-Bahn fahre ich ab Station alte Landstr. in Essen zurueck.
150 € kostet inzwischen ein Verstoss gegen die Maskenpflicht.
Die Karte: Geobasisdaten des Landes NRW © 2020