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Zechen in Kettwig 4



10. Zechen Emilie, Werner + Rudolph; von der Laupendahler Hoehe in den Oefter Wald

Auch hier bei der eh. Gemeinde Laupendahl ist schon Oefte.

 

24.10.2020 Essen-Kettwig, Heiligenhaus-Isenbuegel

Die Strasse Laupendahler Hoehe fuehrt statt in die Hoehe steil bergab. Etwa da, wo das Tal ist, ist ein Parkplatz in der Luecke zwischen den Hausnummern 21 + 27. Nr. 25 war mal postalische Adresse von Fa. Emilie Bergbau. Ich gehe wieder steil bergauf zur Charlottenhofstr. und bin dann schon nach wenigen Schritten auf der Langenbuegeler Str. in Heiligenhaus-Isenbuegel. Links fuehrt der sehr weitlaeufige Weg Oefte in den Oefter Wald genau an der Stelle vorbei, wo ein Schacht der Zeche Werner war. Hier ist aber nur dichter Wald und es gibt keine Chance, da noch eine Spur dieser Zeche zu finden. Dafuer entdecke ich am Wegrand einen geologischen Aufschluss mit m.E. kohlehaltigem Gestein, also ein Floez. Das ist ja spannend. Dann folge ich einem Wegweiser von Wanderwegen und komme ungefaehr an der Quelle, wo sich Leute Wasser abfuellen, nahe vom S-Bahnhof wieder aus.

 

Von der Charlottenhofstr. sehe ich ueber Kettwig v.d. Bruecke (eh. Laupendahl-Nord).
Die Laupendahler Hoehe fuehrt zuerst steil bergab in ein Tal.
Die Landschaft ist hier angenehm.
Der Himmel ist frueh am Morgen nicht ganz so grau in grau wie angekuendigt.
Laupendahler Hoehe 25 gibt es gar nicht. Das Haus rechts ist 27.
Das sind vermutlich Kanadagaense auf dem Weg ins Winterquartier.
Jetzt bin ich am Ende der Strasse wieder oben an der Charlottenhofstr..
Ein kurzes Stueck gehe ich auf der Langenbuegeler Strasse in Heiligenhaus.
Am Ortseingangsschild drehe ich um.
Stattdessen gehe ich in den Oefter Wald.
Auf der Karte ist links unten rot markiert, wo ich bin.
Tatsaechlich ist das wieder die Strasse Oefte.
Da steht Oefte.
Immerhin regnet es nicht.
Links von diesem Waldweg war ein Schacht von Zeche Werner.
Aber wo sollte man hier schon danach suchen?
Rechts von mir ist jetzt eine Weide mit Pferden.
Das sieht aus wie ein Aufschluss mit Steinkohle.
Hier bin ich schon nahe der Ruhrlandklinik.
Immer noch fuehrt der Waldweg bergab.
Pilze wachsen hier derzeit viele.
verschiedene Sorten, womit ich mich aber nicht auskenne
Unter Nadelbaeumen wachsen die meisten.
An der Quelle, wo sich Leute Wasser abfuellen, komme ich aus.
Ob das wirklich zum Trinken geeignet ist, bezweifel ich ja.
Ein bisschen regnet es doch. Es gibt sogar einen Regenbogen.
Eine Buslinie befaehrt ja auch die Laupendahler Hoehe.
unter der Eisenbahnbruecke am Kettwiger See
Blick durch einen der massiven Rundboegen der Bruecke.

9. Zechen Rudolph, Jacke, Christine, Redlichkeit, Preutenborbeckssiepen, Pauline....

Rotes Wasser aus dem Stollenmundloch der Zeche Pauline fliesst hier ab.

 

17.10.2020 Essen-Kettwig, Essen-Heidhausen, Essen-Werden?

Nur die beiden im Titel erstgenannten Zechen waren in Kettwig, dennoch ordne ich diesen Beitrag der Rubrik Zechen in Kettwig zu. Es gibt ja auch Verbindungen zur Kettwiger Zeche Rudolph. Viele dieser Kleinzechen gaben irgendwann auf und deren Grubenfelder wurden von anderen Zechen uebernommen. Meistens uebernahm die hier in der Region die Zeche Pauline. Auf der (vergeblichen) Suche nach einer Spur der Kleinzechen Christine und Redlichkeit bin ich schon auf dem stark abschuessigen Kutschenweg bei den zahlreichen Relikten der wunderbaren Zeche Pauline angelangt. Das Wasser aus dem Stollenmundloch scheint mir diesmal gar nicht so rot zu sein, wie ich es kenne. An dem Restaurant Schevener Hof (Laupendahler Landstr.) weiss der Wirt auf meine Frage nach Zeche Rudolph gar nicht, dass auch unweit von hier 1925/26 ein Stollenbetrieb dieser Zeche war.

 

Wie an den vorigen Samstagen fahre ich nach links in die Essener Strasse.
Am Oefter Bach im Oefter Wald
Die Maschinenhausruine lasse ich diesmal links liegen.
Wo Zeche Jacke war, treffe ich den Ruhrhoehenweg.
Der Weg zum Timpen fuehrt so steil bergauf, dass ich vom Rad steigen muss.
Weiter oben ist die Ruhrlandklinik zu sehen.
Hier war irgendwo Zeche Christine.
Und hier am Kutschenweg war Zeche Redlichkeit.
Und das ist bereits von Zeche Pauline.
Ganz unspektakulaer ist hier das Stollenmundloch.
am Stollenmundloch
Das Wasser fliesst hier ab.
Blick in den Stollen
Blick in den Stollen2
Blick in den Stollen3
Blick in den Stollen4
Auch das Abflussgitter ist rot gefaerbt von dem eisenhaltigen Wasser.
Hier fliesst das Wasser aus dem Stollen bergab zur Ruhr.
Jedenfalls ist das ein wunderbares Bergbaurelikt.
Und es gibt hier noch mehr Relikte wie dieses Trafohaeuschen.
Nur das abfliessende Wasser kenne ich spektakulaerer rot.
Gebauede der eh. Zeche Preutenborbeckssiepen
M.E. war ich doch in Heidhausen, nicht in Werden?.
Schild zum Landgasthaus Oefter Wald (wo Zeche Rudolph ist)
Hier bei der Bruecke war ein Schacht der Zeche Rudolph.
Und das ist die 2te Stelle mit rotem Wasser von Zeche Rudolph.
So rot wie bei Zeche Pauline + der anderen Stelle von Zeche Rudolph
Auch das Wasser fliesst in die Ruhr ab.
50 M entfernt von der anderen Stelle
Auch hier blicke ich hinueber zu Restaurant Kattenturm.
Allmaehlich wird der Oefter Wald herbstlich bunt.
Ab dem Campingplatz habe ich endlich wieder einen Radweg.