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Zechen in Kettwig 5



12. Vermutlich ein weiteres Stollenmundloch von Zeche Rudolph

Das hier koennte ja tatsaechlich ein zugemauerter Bergbaustollen sein.

 

7.11.2020 Ratingen, Essen-Kettwig-Oefte, Heiligenhaus-Isenbuegel

Das ist sehr muehsam, so auf dem Boden zu liegen und in den schmalen Spalt hineinzuleuchten und versuchen, zu fotografieren. Die Spiegelreflexkamera weigert sich gaenzlich, eine Aufnahme zu machen, weil sie offenbar keinen Punkt findet, auf den sie scharf stellen kann. Nur die Cool-Pix-Kamera loest 2mal aus, das aber auch widerwillig. Und auf diesen Fotos sieht es so aus, als ob tatsaechlich hier nahe von Hof Nipshagen / ehemals Zeche Nipshagen ein zugemauerter Stollen ist, der auf der Karte vom Geoportal Essen hier ja auch eingezeichnet ist. Ansonsten bin ich heute extrem erfolglos bei der Spurensuche nach Bergbaurelikten anhand der Karteneintragungen vom Geoportal, habe aber heute mal herrliches Herbstwetter in dieser wunderbaren Landschaft von der Laupendahler Hoehe nach Essen-Kettwig-Oefte und 2mal bin ich kurz auch in Heiligenhaus-Isenbuegel.

 

Kurz vor dem Sonnenaufgang am Bahnhof Ratingen-Ost
Nur dieser Weg fuehrt noch tiefer Richtung Ruhrstr. in Heiligenhaus.
Hier bei eh. Hausnummer 25 ist der tiefste Punkt der Strasse Laupendahler Hoehe.
Nr.37 / 92 /Markierungen vom Geoportal zu Zeche Emilie sind weiter bergauf.
Hier bei Nr.37 / 92 sind aber null Spuren eines Bergwerks.
Ueber dem Oefter Wald geht die Sonne auf.
Ein Waldbaum wird als Litfassaeule fuer Wanderwege missbraucht.
Hier waechst schon etwas fuer naechstes Jahr.
War diese Markierung schon letzte Woche hier?. Ich meine nicht.
Endlich macht die Cool-Pix mal ein (unscharfes) Bild.
Das koennte Tatsache das Stollenmundloch sein.
Zoom
Wieder bin ich auf dem Ruhrhoehenweg.
So eine Bank stand doch auch nahe der Maschinenhausruine.
Auf dem Weg links nach Heiligenhaus werden Aufschluesse versprochen.
Mir fallen aber nur z.B. bizarre Felsen.. auf.
Hier ist der Roemmersbach richtig breit.
Wo soll man bei so dichter Vegetation nach Aufschluessen suchen?
Ich gehe zurueck + wieder an Hof Nipshagen vorbei.
Das ist immer noch der Roemmersbach.
Auf diesem Weg sollen 2 Relikte von Zeche Rudolph sein.
Ein Bohrloch ueber dem Sutan koennte hoechstens das sein.
Das sind Bunker vom Golfplatz Oefte.
Der Zusammenfluss Roemmersbach / Oefter Bach
In dem Waldstueck hatte ich letzte Woche den Mauerrest gefunden.
Eine massive alte Steinbruecke fuehrt ueber den Oefter Bach.
Pilze sehe ich heute nicht mehr so haeufig.
Hier gehts nicht mehr weiter Richtung Schloss Oefte.
Die Bruecke von der anderen Seite
In dem Waldstueck rechts muss der letzte Foerderschacht gewesen sein.
Auf dem Rueckweg Richtung Quelle / S-Bahnhof

11. Vom Charlottenhof zu Hof / Zeche Nipshagen

Im Charlottenhof in Essen-Kettwig lebte die Industriellenfamilie Flick.

 

31.10.2020 Essen-Kettwig, Heiligenhaus-Isenbuegel, Kettwig-Oefte

Neben dem vermeintlichen Aufschluss mit Steinkohle unweit vom ehemaligen Schacht Werner ist eine weitere Stelle, die mir wie ein Floez aussieht. Die Finger werden schwarz, wenn ich darueber streiche. Diesmal gehe ich nicht den Weg links ab zur Quelle, sondern weiter geradeaus und komme am Golfplatz Oefte aus. Statt den Weg bergab zum Oefter Bach und zur Maschinenhausruine zu gehen, gehe ich geradeaus weiter und sehe nach ein paar hundert Metern schon Hof Nipshagen. Hier war laut Geoportal Essen ein Stollenmundloch der Zeche Rudolph und eine Zeche Nipshagen gab es auch. Konkret sehe ich am Ende meiner „Berg(bau)wanderung“ unweit der Stelle, wo der zuletzt aktive Schacht von Zeche Rudolph war, im Wald einen Mauerrest, dann eine abgesackte Stelle (eine Pinge?) und dahinter eine Minihalde? Vielleicht ist ja die Karte vom Geoportal nicht ganz genau und hier war der Foerderschacht der Zeche Rudolph anstatt ca. 300 Meter weiter westlich?

 

Es hat viel geregnet, aber jetzt ist es trocken.
Wie letzten Samstag gehe ich bergauf zuerst nach Heiligenhaus.
Dabei bleibe ich meist auf Neanderlandsteig + Ruhrhoehenweg.
Selbst ein Reh? traegt Mund-Nase-Schutz.
Hier ist die Laupendahler Hoehe, nicht bei der gleichnamigen Strasse.
Und auch Oefte ist hier schon.
Das ist die Vorburg vom Charlottenhof.
Den Charlottenhof selber gibt es nicht mehr. - Infos der Route der Industriekultur
Infos zum Lesen zu Charlottenhof + Vorburg
Wieder gehe ich ein Stueck auf der Langenbuegeler Str. in Heiligenhaus.
Dann bin ich aber flugs im Oefter Wald in Essen-Kettwig.
Ich untersuche den vermeintlichen Floezaufschluss.
Ein Stueck weiter ist so eine weitere Stelle.
ein bisschen blauer Himmel ueber der Ruhrlandklinik
Dieses alte Haus kenne ich von den Ausfluegen zur Maschinenhausruine.
Und hier ist schon Hof Nipshagen.
Ob das wohl ein Bergbaurelikt ist?
Ich krieg kein Foto von dem Innenleben hin.
Ein Wanderweg fuehrt vorbei an dem stilvollen Hof.
Hof Nipshagen - da steht es ja.
Das ist der Roemmersbach, der hier in Maeandern entlangfliesst.
Eine wunderbare Landschaft ist das hier.
Jetzt fuehrt mich ein Waldweg an bizarren Felsen vorbei bergauf.
Und hier gehts im Wald wieder bergab.
Farben des Herbstes
Pilze wachsen nach dem vielen Regen reichlich.
Laut Karte Geoportal Essen ist hier etwas von Zeche Rudolph.
Und hier in der Schlucht soll Kleinzeche Christine gewesen sein.
aktiv von 1960-65 / Screenshot von https://geoportal.essen.de/histverein/hipo/
Hier links vom Oefter Bach soll ein Stollenmundloch der Zeche Jacke gewesen sein.
am Oefter Bach
Ein Mauerrest und das unweit von da, wo der zuletzt aktive Schacht war.
eine Minihalde + eine bewusst mit Stoecken abgedeckte Pinge?
Vielleicht war hier der Foerderschacht?
Roter Punkt = mein Fund / Screenshot von https://geoportal.essen.de/histverein/hipo/
Am Golfplatz vorbei gehe ich wieder Richtung Quelle.
wieder ein Pilz
eine andere Sorte Pilze
Und noch eine andere Sorte
Immerhin kenne ich diesen Pilz und weiss, dass der giftig ist - ein Fliegenpilz.