Fotos
 
 
 
 
  Fotos
  Berichte
 
 
 
 
 
Halden im Ruhrgebiet



3. Braucker Alpen in Gladbeck

Die Mottbruchhalde sehe ich heute nur von der Halde Heringstr. aus.

 

19.6.2020 Gladbeck, Essen-Karnap

Diesmal finde ich nicht bis zur Mottbruchhalde, obwohl ich da schon 2mal war. Aber wenn man ungeduldig ist, kann man sich in Gebirgen eben leicht verlaufen. Und hier ist zwischen dem Norden von Essen-Karnap und Gladbeck ein kuenstlich aufgeschuettetes und von Landschaftsarchitekten gestaltetes grosses Haldengebirge mit mehreren Haldengipfeln wie der Halde Heringstrasse, auf die ich jetzt geklettert bin oder den beiden Gipfeln der Mottbruchhalde, die ich u.a. von hier aus sehe. Die Halden bestehen aus dem tauben Gestein der ehemaligen Steinkohlezechen Mathias Stinnes in Essen-Karnap und Gladbeck und Graf Moltke. Eine der Halden der Braucker Alpen, die Halde Graf Moltke unweit von hier ist eine brennende Halde und fuer die Oeffentlichkeit gesperrt.

 

Stadtgrenze Essen/Gladbeck
eine stilvolle Zechensiedlung
mitten im Ruhrpott
Hier bin ich schon auf der Halde Heringstrasse.
Auch hier gibt es diese seltsamen Pflanzen wie auf der Schurenbachhalde.
Haldengipfel mit Blick auf Prosperhalde + Halde Beckstr. (Tetraeder) in Bottrop
Ich sehe die Mottbruchhalde, aber finde nicht den Weg, der dahinfuehrt.
Stattdessen sehe ich weitere dieser Pflanzen.
An der Pfuetze sieht man, wie schwarz (kohlehaltig) der Boden ist.
Ueberall blueht etwas.
Die Distel wird auch mal schoen bluehen.
Eigentlich ist die Mottbruchhalde ganz nah.
Hier ist sogar ihr 2ter Gipfel zu sehen.
Aber ich habe die Suche nach dem Weg dahin fuer heute schon aufgegeben.
Blick zum Heizkraftwerk Essen-Karnap.
Auf dem Zechenbahngleis faehrt schon lange kein Zug mehr.
ein Zaun aus Zechenbahnschwellen
Lore in einem Vorgarten in Essen-Karnap

2. Schurenbachhalde in Essen-Altenessen

Am Haldengipfel wachsen nur einige von diesen gelbbluehenden Pflanzen.

 

13.6.2020 Essen-Altenessen, Gelsenkirchen

Wieder gehe ich moeglichst diszipliniert auf den angelegten Wegen auf die Halde, denn das macht ja alles Sinn. Ein Problem bei so einem kuenstlich aufgeschuetteten Berg ist Erosion und Wasser von starken Regenfaellen, das gezielt abwaerts geleitet werden muss. Sonst werden die Gesteinsmassen einer relativ flachen Halde nach unten getragen. Die vielen Trampelpfade durch den angelegten Wald im unteren Teil der Halde tragen mit zur Erosion bei. Vermutlich deswegen sind auch so viele Dornenstraeucher gepflanzt. Obwohl die Halde vergleichsweise flach ist, hat man von hier eine grossartige Panoramasicht weit in andere Ruhrgebietsstaedte hinein.

 

Ein umfangreiches Wegenetz ist auf der Halde angelegt.
An einigen Stellen begrenzen solche Zechenbahnschwellen die Wege.
Eigenartige Wesen stehen am Wegrand.
An einem der offiziellen Punkte komme ich am Haldengipfel aus.
Auch hier gibt es diese seltsamen Pflanzen.
Von hier sehe ich Zeche Nordstern in GE mit Foerdertuermen, Kohlenwaesche...
Nur an manchen Stellen am Haldengipfel waechst etwas.
Bramme mit Graffitis, Blick nach E-Karnap + Bottrop mit Kokerei Prosper.
Links ist die Mottbruchhalde in Gladbeck, davor der Rhein-Herne-Kanal.
Deutlich sind auch Halde + Kraftwerk Oberscholven in Gelsenkirchen zu sehen.
Hier sind einfach nur die Graffitis schoen.
Es gibt auch kleine mit Schilf bewachsene Teiche auf der Halde.
Das ist etwas fuers Auge.
Inzwischen ist die Pflanze links ein guter Bekannter
Ich bin nicht alleine hier; aber die anderen sind klein wie Ameisen.
Entwaesserungsrohre, damit keine Gesteinsmassen weggespuelt werden.
Am Fuss der Halde finde ich Schachtabdeckung Zeche Fritz2.
Ca. 20-30 m daneben war vermutlich Schacht Fritz1.
Das Logo der Firma und der Strassenname beziehen sich auf den Bergbau.

1. Halde Haniel in Bottrop

bemalte Zechenbahnschwellkoerper und das Amphitheater auf der Halde Haniel.

 

11.6.2020 Bottrop, Oberhausen

Fuer mich ist die Halde Haniel eine der schoensten, wenn nicht die schoenste Halde im Ruhrgebiet. An diesem Feiertag (Fronleichnam) faellt es aber vielen ein, dass das ein so sehr beschaulicher Ort geworden ist. Immerhin ist die ueber 120 Meter hohe, unten bewaldete und oben spaerlich bewachsene Halde weitlaeufig genug, dass nur die heute so vielen Mountainbikefahrer etwas nerven. Ausserdem ist die groesste Attraktion der bemalten Eisenbahnschwellkoerper am Haldengipfel oberhalb des kleinen Amphitheaters in der Mondlandschaft fast komplett von Menschen umlagert. Ansonsten ist heute aber auch in Bottrop und in Oberhausen, wodurch wir mit Bus und Bahn zurueck fahren, tote Hose und man muss aufpassen, die heute nur nach Sonntagsfahrplan fahrenden Verkehrsmittel auch zu bekommen.

 

Diesmal gehe ich ganz diszipliniert auf den Hauptwegen.
So sehe ich zum ersten Mal diese Stationen vom Kreuzweg.
Es fuehren auch schon breit ausgetretene Trampelpfade hoch auf die Halde.
Man sollte aber schon auf den angelegten Wegen bleiben.
So sehe ich auch all diese Stationen des Kreuzwegs.
Cousin Peter sind die Trampelpfade auch zu steil.
Noch immer ist der Gipfel nicht erreicht.
Das letzte Stueck folge ich mal einem der Pfade.
Heute ist es etwas diesig und der Panoramablick nicht ideal.
Der Kontrast der bemalten Hoelzer mit dem Amphitheater ueberzeugt wie immer.
ob mit einem Holz
oder mit 2
Das sieht stark aus.
Hier sind es mal 4.
Und hier ganz viele
Ich hab noch nie so viele Leute hier erlebt.
Klar, es ist ja Feiertag.
Blick zum inzwischen verwaisten Schachtgelaende von Franz Haniel
Von unten das Foerdergeruest vor der Halde
Immerhin ein stilisierter Bergmann ist noch da.
Auch wenn die Zeche dicht ist; das Tor ist zu und ein Wachmann wacht.
Unten ist eine Strasse schon Oberhausen - von hier fahren wir mit dem Bus.