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RATINGEN 2ter Lockdown (hart)



6. Der zweite Schnee in diesem Winter

Der Ente auf verschneiter Wiese gefaellt die weisse Pracht.

 

24.1.2021 Ratingen-Mitte

Diesmal schneit es viel mehr und wieder muss ich (weil sonntags) in der Kueche arbeiten. Aber diesmal sehe ich vorher, was los ist und nehme die Cool Pix mit auf Arbeit. Weil wieder ist es warm und es glaubt mir sonst niemand, was fuer ein Winterwonderland ich zu frueher Tageszeit gesehen habe. In ein paar Stunden wird das ja alles wieder weggetaut sein. Wer jedenfalls am Sonntag bis Mittag geschlafen hat, wird draussen nur noch grauen Schneematsch vorfinden.

 

Das sieht doch wieder aus wie Schnee.
Diesmal sind auch Wege + Strassen zugeschneit.
Aber ich hinterlasse nicht als Erster Spuren.
Nach dem Muellentsorgen im Marienhof sieht der Weg so aus.
1 Stunde spaeter hat jemand von der Technik den Weg geraeumt.
Ein bisschen Winterwonderland
Beim Liefern der Wagen mit dem Fruehstueck
Es ist viel mehr Schnee als letzten Sonntag.
Selfie an Fenster mit Winterbild
Auf dem Teich ist nicht mal Eis.
Aber der Ente gefaellts.

5. Der erste Schnee in diesem Winter

Aus dem Schnee auf der Parkbank habe ich schnell einen Schneemann geformt.

 

17.1.2021 Ratingen-Mitte

Schade, dass ich jetzt arbeiten muss. In dicken Flocken schneit es vom Himmel herab, obwohl es relativ mild ist, wo ich die Essenswagen zu den Stationen schiebe. Es ist klar, dass die weisse Herrlichkeit bald zu grauem Schneematsch wird, wenn ueberhaupt. Und als ich zur Fruehstueckspause zuhause die kleine Kamera mitnehme, hat es auch schon laengst aufgehoert zu schneien und die Wege sind bereits wieder frei. Immerhin gelingt es mir noch, einen Minischneemann zu machen und als ich Feierabend habe, sehe ich den viel groesseren Schneemann, den die Nachbarfamilie nebenan bei uns im Garten gebaut hat.

 

Der Schnee auf den Daechern schmilzt wieder.
Nach schneelosem Weihnachten gibt es immerhin jetzt mal etwas Schnee.
Wege sind aber bereits aufgetaut.
Meine Fruehstueckspause ist zu Ende.
Ilex mit roten Beeren + Schnee.
In alle Stationen habe ich Essen zu liefern.
Nun warte ich am Teich, bis ich wieder abraeumen kann.
Auf der Bank war genug Schnee fuer einen kleinen Schneemann.
Beim Abraeumen der Essenswagen
Inzwischen haben die Nachbarn einen Schneemann gemacht.

4. Irgendwo im Ratinger Stadtwald

Die Stuerme Kyrill + Ela haben aus Teilen vom Stadtwald Heidelandschaft gemacht.

 

5.1.2021 Ratingen-Mitte

Zum Glueck ist der Ratinger Stadtwald gross genug, dass man sich da verlaufen kann. Nachdem ich heute am Sonntag von meiner Arbeit ueberraschend nach Hause geschickt wurde (am Montag erfahre ich, dass ich da noch Urlaub hatte; gekuendigt werde ich gar nicht, wie ich befuerchtet hatte), irre ich hier genervt zwischen Heidelandschaft, wo Stuerme wie Kyrill und Ela gewuetet + ganze Arbeit geleistet hatten, aber auch noch intaktem Wald herum. Immerhin kann ich vermeiden, ganz vom Kurs abzukommen. Statt in Lintorf, Hoesel oder Breitscheid komme ich nahe vom Haus zum Haus wieder aus. Bei mal angenehmerem Wetter als heute haette ich hier ja alternative Moeglichkeiten fuer meinen Wochenendausflug, wenn jetzt im Corona-Lockdown weitere Ausgangsbeschraenkungen beschlossen werden.

 

Trostlos wie meine Stimmung ist dieser Anblick vom Wald.
Die nachgepflanzten Baeume sind noch klein.
Immer noch liegen Reste der Sturmschaeden herum.
Aber es gibt auch noch intakten Wald.
Und es gibt offenbar auch noch Wild.
Allerdings habe ich hier schon lange keinen Fuchs oder ein Reh gesehen.
Hier kenne ich mich wieder aus.
Und beim Haus zum Haus bin ich fast wieder in der Stadt.

3. Ein kleines Lichterfest im Regen

Der Brunnen am Marktplatz ist weihnachtlich geschmueckt + beleuchtet.

 

28.12.2020 Ratingen-Mitte

Es hoert nicht auf zu regnen. So ist es nicht moeglich, mit Cousin Peter, unserem einzigen Gast ueber die Feiertage, wie geplant nach dem Essen zum Cromfordpark und zum blauen See zu gehen. Immerhin nehme ich die Cool-Pix-Kamera mit, als ich ihn abends zum Bus nach Velbert bringe. Und mit den Reflexionen der ganz alltaeglichen wie Ampellichter und Strassenbeleuchtung und auch noch der weihnachtlichen Lichter im regennassen Asphalt habe ich unvermutet ein kleines Lichterfest in den menschenleeren Strassen und Plaetzen von Ratingen-Mitte.

 

Nachdem der Bus nach Velbert gefahren ist, gehe ich wieder nach Hause.
Lichter spiegeln sich im nassen Asphalt.
Das sieht interessant aus, finde ich.
Ansonsten ist das Fotomotiv uninteressant.
Rote Ampeln an der Wallhoefebaustelle
Nachwievor kuehl finde ich die Weihnachtsdeko am Rathaus.
Nun wird der Elch etwas persoenlicher.
Trotz warmer Farben sieht der menschenleere Platz unheimlich aus.
Ratinger Loewe auf dem Marktplatzbrunnen
Diese Elche gefallen mir.
Hier waere sonst trotz Regen Hochbetrieb.
der imposante Ratinger Dom
Auch hier wirkt die Stadt wie ausgestorben.
Die Leute haetten Schirme mit, aber es waeren Leute da.
So machen nur die Lichter Eindruck.
und die alten Haeuser

2. Der Lockdown in Ratingen und Kettwig

Das Restaurant am Bahnhof Kettwig wird lange vergeblich auf Besucher warten muessen.

 

20.12.2020 Ratingen, Kettwig

Schon ist zu merken, dass die Leute nun vorsichtiger werden. Und ich stelle ja auch meine einmal die Woche stattfindenden ausschweifenden Ausfluege weitgehend ein. Immerhin fahre ich seit Wochen samstags immer nach Kettwig wegen der Zechen. Auf den 2 bzw. 3 S-Bahnstationen begegne ich kaum Leuten und fuer die Spuren der ehemaligen Steinkohlezechen interessieren sich wenig andere Leute, so dass ich mir die fruehmorgendlichen Wege in Oefter Wald oder an den Ufern der Ruhr nur mit Hundebesitzern teilen muss, die ja trotz Corona ihre Hunde Gassi fuehren muessen.

 

Der dicke Turm wird nachts mit Licht in Szene gesetzt.
Auf der Oberstr. ist gegen halb 8 nichts los.
Auch der Kornsturm wird nachts angestrahlt.
An der Poststr. ist nichts los.
Das Theater wird lange verwaist sein.
grell beleuchteter Aufgang zum Bahnsteig
Das wird heute ein schoener Tag.
Am Bahnhof Kettwig sind fast keine Leute.
Das attraktive Restaurant haette viele Besucher verdient.
Selbst Wanderwege wie den Kettwiger Panoramasteig habe ich fast fuer mich alleine.
Traurig, dass niemand kommen darf.
Auch der Zirkus wird in Existenznoete geraten.
In beide Richtungen fahren nur wenige Reisende.
Jetzt sieht es in der Oberstr. nicht nach Lockdown aus.
Am Ende meines Ausflugs am dicken Turm.

1. Ab heute gilt der harte Lockdown2

Ob dieses interessante Angebot der Stadtkirche noch stattfindet? Taeglich 18 Uhr.

 

16.12.2020 Ratingen, Kettwig

Da dieser Lockdown vermutlich bis ins Fruehjahr hinein gilt, will ich schon heute am ersten Tag mal gucken, was anders ist. Eigentlich ist aber nichts anders. Ok, ein paar Geschaefte, in denen ich sowieso nicht einkaufe, sind jetzt zu. Der Weihnachtsmarkt fiel eh aus – und Kneipen + Restaurants waren schon lange zu. Da es heute sehr mild ist, sind ueberraschend viele Leute auf den Strassen der City unterwegs. Baeckereien, Lebensmittelgeschaefte + Drogerien haben ja auch auf wie sonst. Was wirklich anders ist, werde ich wohl erst im Lauf der Zeit feststellen koennen. Heute fuehlt sich das gar nicht nach einem harten Lockdown an, sondern ich habe wie oft zuletzt das eher angenehme Gefuehl von Entschleunigung.

 

Das Museum hat natuerlich zu.
Beim neuen Rathaus bin ich nicht so sicher.
Wg. dem fehlenden Weihnachtsmarkt ist hier natuerlich tote Hose.
Aber ein paar Leute sind schon auf den Strassen.
Nun muss wohl auch der Nikolaus-Grill zumachen.
Vom Weihnachtsmarkt ist nur ein Plakat da.
Und noch ein Plakat
Eine traurige Deko eines laengst geschlossenen Restaurants
Der auch geschlossene Kunsthandel hat wie immer den lila Weihnachtsbaum.
Ein Angebot der Stadtkirche - jeweils um 18 Uhr
Am Bahnhof sind die aktuellen Theaterplakate gehaengt.
Nach Kettwig (hier am Bahnhof) kann ich auch mit dem Rad fahren.