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RATINGEN REVISITED 4








12. Schloss Linnep in Breitscheid

Die Freitreppe der Hauptburg von Schloss Linnep

 

18.4.2020 Ratingen-Breitscheid, Ratingen-Lintorf

Schloss Linnep im Stadtteil Breitscheid war Burgen-AUFRUHR ME-3. Damit habe ich mir mal wieder alle 4 Ratinger Burgen dieser Kulturhauptstadtaktion von RUHR.2010 angeguckt. Viel zu sehen gibt es bei Schloss Linnep aber gar nicht, weil es in Privatbesitz und unzugaenglich ist. Unweit leuchtet gelb ein Rapsfeld vor dem knallroten Turm einer Breitscheider Kirche. So fahre ich mit dem Rad an diesem Fruehlingstag noch im hier laendlichen und beschaulichen Breitscheid einen anderen Weg wieder zurueck, wo ich an der laengst verlassenen Ziegelei Nelskamp vorbeikomme. Diesmal ist das ehemalige Werkstor geschlossen. Der ebenfalls unzugaengliche Waldsee ist dann bereits in Lintorf und auf der Strasse am Birkenkamp stehen in einer Wohnsiedlung einige uralte Bruchsteinhaeuser. Hier war einst die Alaunzeche zur guten Hoffnung, von der ich aber keine Spuren finde.

 

Den Weg nach Linnep duerfte ich wohl nicht verfehlen.
Immerhin hat Schloss Linnep einen grossen Autoparkplatz.
Dabei ist das hier doch privat.
Das ist wohl der sogenannte Bergfried.
Das ist die Vorburg.
Die Hauptburg ist ueber die Freitreppe zugaenglich....
...aber nur fuer Schlossbewohner und deren Gaeste.
Vor der Burg ist ein grosser Teich.
Gegenueber sind eine Kirche + andere alte Haeuser.
Eine Infotafel des LWL-Museums in Herne ist auch hier.
Die Infos zum Lesen
Aedificatum 1682
Quasi das Dorfzentrum von Linnep
Das Schloss ist nicht nur unzugaenglich, sondern hat durchgaengig Sichtschutz.
Nur ein kleiner Teil der Gebauede ist zu sehen.
Rapsfeld + roter Kirchturm verleiten mich zu einem Umweg durchs laendliche Breitscheid.
Waere der Himmel noch etwas blauer, ergaebe das ein poppiges Bild.
Ich komme vorbei an der verlassenen Ziegelei.
Diesmal steht das ehemalige Werkstor nicht offen wie zuletzt.
Das Ziegeleigelaende hatte ich bereits einmal erkundet.
Unzugaenglich ist auch der Lintorfer Waldsee.
In einer modernen Wohnsiedlung sind einige uralte Bruchsteinhaeuser.
Geobasisdaten des Landes NRW © 2020

11. Die Auermuehle + die Papierfabrik im Angertal

Laengst sind andere Betriebe in den Gebaeuden der alten Papierfabrik.

 

16.4.2020 Ratingen-Ost, Ratingen-Eggerscheidt

Als ich die Strasse „Auf der Aue“ abwaerts Richtung Auermuehle fahre, bin ich ziemlich geschockt von den Veraenderungen. Hier, wo einst dichter Wald stand, habe ich jetzt freien Blick ueber das Angertal bis zu dem Weg, der bergauf nach Eggerscheidt fuehrt. Auch die alten knorrigen Baeume an dem Serpentinenweg hinab ins Angertal wurden wohl ein Opfer heftiger Stuerme, besonders von Sturm Ela. Und ebenso gefallen mir bei der Auermuehle die Veraenderungen nicht besonders. Allem voran fehlt mir das Muehlrad, das zwar rostig und kaputt war, aber wodurch man noch eine Vorstellung vom einstigen Muehlenbetrieb hatte. Weniger als 1 km von hier ist angerabwaerts die alte Papierfabrik, wo nach einem Grossbrand 2013 in der da noch aktiven Druckerei diese nicht mehr aufgebaut wurde. Schade.

 

Was fuer ein Kahlschlag. Die Auermuehle war umgeben von dichtem Wald.
Der Weg talabwaerts war eine Allee aus knorrigen Baeumen.
Immerhin der Eindruck ist wie frueher.
Neu ist die chice Infotafel.
Wegen der Coronakrise ist die Gastronomie derzeit geschlossen.
Der Teich gegenueber ist evt. ein eh. Kalksteinbruch wie so viele Teiche in Ratingen?.
Die Anger ist hier geteilt. Der andere Arm fliesst am eh. Muehlrad vorbei.
Das war alles mal Wald.
Was ist das fuer ein interessanter Bau? Ein Stollen? Ein Stollenmundloch?
Der Weg fuehrt hoch nach Eggerscheidt.
Welche Kulturbanausen haben das Muehlrad entfernt?
Das sieht aus wie nach einem Krieg.
Etwa 1km angerabwaerts ist die alte Papierfabrik.
Laengst sind andere Betriebe in den stilvollen Gebaueden.
Nur die Druckerei brannte 2013 aus + wurde nicht wieder aufgebaut.
Ein kleiner Park mit Infotafel
Infos zur eh. Papierfabrik
Kalkbahn + Papierfabrik
Wie am Angerhof war hier einst auch eine Papiermuehle.
Gesamtansicht der ehemaligen Fabrik.

10. Burg Graefgenstein in Eggerscheidt

Die Burg wirkt praechtig, aber hier scheint keine Menschenseele zu sein.

 

12.4.2020 Ratingen-Eggerscheidt, Ratingen-Homberg

4 Burgen aus Ratingen waren neben Burgen ueberwiegend aus dem Ruhrgebiet an der Kulturhauptstadtsaktion Burgen-AUFRUHR 1225 von RUHR.2010 beteiligt. Ausser Burg Graefgenstein (AUFRUHR ME-1) in Eggerscheidt waren das noch Schloss Linnep in Breitscheid, das Haus zum Haus in der Stadtmitte und Schloss Landsberg bei Kettwig. Burg Graefgenstein ist die mit Abstand kleinste dieser Burgen und gefaellt mir am besten. Hier koennte ich mir am ehesten ein verwunschenes Dornroeschenschloss vorstellen, wobei die alte Burg mit dem hohen Turm eher wie ein Bauernhof aussieht und sehr gepflegt wirkt. Aber es sind gerade keine Menschen hier und das kleine Ensemble an Haeusern hoch ueber dem Angertal wirkt wie ausgestorben. Aber das ist in Zeiten von Corona ja nichts Besonderes.

 

Nach etwas Suchen finde ich Burg Graefgenstein wieder.
Das ist mehr Bauernhof als Burg.
Oben auf einem Huegel thront sie ueber dem Angertal.
Das Bruchsteinhaus im Vordergrund hat ein nagelneues Dach.
Fuer mich ist das die schoenste der Ratinger Burgen.
Von der Seite sieht es auch etwas aus wie eine Burg.
Auch Burg Graefgenstein hat eine chice Infotafel von AUFRUHR in Herne.
Die Infos zum bessereren Lesen.
Blick durch den Zaun - naeher ran geht nicht.
Ueber den Weg bergauf muss ich nun wieder entlang.
Auch das Portal scheint richtig alt zu sein.
Niemand ist da bei dem schoenen Wetter.
Planwagen + Ziegelhaufen von dem neugedeckten Dach vermutlich.
In der Ferne sind die Kirchtuerme von Homberg zu sehen.