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Steinkohlebergbau im Aachener Revier 2






4. Grube Carl-Friedrich in Aachen-Richterich

Die Waschkaue der ehemaligen Steinkohlegrube Carl-Friedrich in Aachen

 

23.12.2017 Aachen-West, Aachen-Laurensberg, Aachen-Richterich

Mit vielen Spuren der Grube Carl-Friedrich in Aachen rechne ich ja nicht, weil dieses Bergwerk nur bis 1927 in Betrieb war. Aber ich will mich hier mal umgucken, weil Carl-Friedrich offenbar das einzige bedeutende Steinkohlebergwerk in der Stadt Aachen war. Die erste Spur ist die Karl-Friedrich-Strasse mit K anstatt C. Bei interessanten Wohnhauesern hier und schon auf auf dem Weg hierhin auf der Roermonder Strasse bin ich mir nicht sicher, ob das Zechenwohnhaeuser sind. Aber das Ensemble von Haeusern um die stilvolle Waschkaue ist eindeutig von einer Zeche. Die Waschkaue wird ja auch auf einem Schild erwaehnt. Es gibt auch noch Teile der Zechenmauer und eine Halde, auch wenn die relativ flach ist. In der Waschkaue ist jetzt ein kuenstlerischer Betrieb und davon zeugt auch die chic weißgetuenchte Gebaeudevorderseite. Aber die Rueckseite, wo man noch die Bauweise mit den roten Backsteinen sieht, gefaellt mir besser. Wegen dem Nieselregen verzichte ich dann darauf, ueber Kohlscheid nach Herzogenrath zu gehen wie geplant. Hier waeren noch Spuren weiterer Steinkohlebergwerke wie der Grube Voccart zu entdecken. Das mache ich ein anderes Mal. So gehe ich heute zum Bahnhof Aachen-West zurueck und zuerst fuehrt mich der Weg durch einen Park bergab auf einer schnurgeraden Strasse. Da die Huegel nebenan mit Bahnschwellen befestigt sind, nehme ich an, dass der Weg die Trasse der ehemaligen Zechenbahn ist. Und schon am Bahnhof sehe ich die Werbung fuer Glueckaufreisen an einem Bus. Das ist dann fast schon mehr an Bergbauspuren als erwartet.

 

am Bahnhof Aachen-West
Ortsteil Laurensberg
evt. Steigerhaeuser?
Karl-Friedrich-Strasse nach Grube Carl-Friedrich
Diese Haeuser sind viel aelter als die Grube.
Direkt hinter der Autobahn war die Grube.
Ziele in Holland und Belgien
die Zechenmauer
Nur hier ist mal etwas vom Bergbau erwaehnt; die Waschkaue.
Ein beachtliches Ensemble, links bei dem Gitter war vermutl. ein Schacht.
vielleicht Maschinenhaeuser?
Vorne ist die Waschkaue weiss.
die eh. Verwaltung
So gefaellt mir das noch besser.
Die Waschkaue aus roten Backsteinen
die Halde
ein weiteres Zechengebauede
Tihange abschalten
Zechenbahnschwellkoerper im Park
schnurgerader Weg; vermutlich die Zechenbahntrasse
Viele Busse in Aachen fahren nach Belgien + Holland.
wieder am Bahnhof Aachen West
Glueckaufreisen - noch eine Bergbauspur

3. Grube-Adolf-Park in Herzogenrath-Merkstein

Herzstueck der Grube Adolf ist die noch funktionierende Foerdermaschine.

 

2.12.2017 Herzogenrath, Herzogenrath-Merkstein, Uebach-Palenberg

Der Nebel weicht die ganze Fahrt bis Herzogenrath nicht und beim Fussweg bergauf nach Herzogenrath-Merkstein ist er so dicht, dass ich die Alsdorfer Halden rechts von mir nur ahne. Die stilvollen Wohnsiedlungen rechts und links der Strasse scheinen wirklich Zechensiedlungen zu sein. Und dann heisst in Merkstein eine Strasse Glueckaufstrasse und eine weitere Nordsternstrasse wie die in Gelsenkirchen und es gibt eine Glueckaufapotheke. Und das Bergbaudenkmal Grube-Adolf-Park ist ganz schoen beeindruckend mit der riesigen Foerdermaschine, die noch funktioniert, aber gerade nicht an ist. Eine Menge Leute bereiten hier das Lichterfest für morgen am 1.Advent vor und stoeren sich aber nicht daran, dass ich mich in den Rauemen des Bergbaumuseums umgucke. Trotz des Nebels gehe ich dann ein Stueck die voellig mit Wald bewachsene Halde hoch. Der Weg ist sehr steil und ich verzichte auf den Aufstieg ganz hoch bis zum Haldengipfel. Die Aussicht ist ja eh gleich null. Aber das hat was mit dem Nebel. Anschliessend gehe ich noch ca. 1km weiter auf der Geilenkirchener Strasse, bis ich die Ortsgrenze zu Uebach-Palenberg erreicht habe, eine weitere Bergbaustadt. Ohne den Nebel sollten hier weitere Halden der Gruben Carolus Magnus und Carl Alexander in den Nachbarstaedten zu sehen sein. Auch Baesweiler (auch Bergbaustadt) waere noch leicht zu Fuss erreichbar, aber ich verzichte fuer heute auf weitere Erkundungen in diesem eh. Bergbaurevier. Immerhin habe ich heute viele Eindruecke gesammelt.

 

Erkelenz im Nebel
laendliches Herzogenrath
es gibt hier eine Glueckaufstrasse
und wie in Gelsenkirchen eine Nordsternstrasse
Glueckaufapotheke auf der Geilenkirchener Strasse
Nicht alles aus Belgien moechte man hier haben.
Und nun bin ich nahe des Grube-Adolf-Parks.
Eine Reihe von Plakaten zum Bergbau fuehrt mich zum Park.
Detail eines der Plakate
Ein Grubenunglueck gab es auf Grube Adolf.
alte Ansicht der Grube Adolf
Plan der Schaechte von Grube Adolf
Hier ist schon die Halde.
Das gefaellt mir mit diesen Nebelschwaden.
Grube Adolf im Grube-Adolf-Park in Merkstein
Protegohaube, hier war ein Schacht.
Eine Seilscheibe
Rolle für die maechtigen Stahlseile
die heilige Barbara
Die Foerdermaschine ist aus Oberhausen-Sterkrade.
Schade, dass sie nicht angestellt wird.
der sogenannte St.-Barbara-Stollen
Grubenlok mit Wagen
Draussen ist noch so eine Maschine.
Die Seilscheibenhaelften sind gewaltig.
steiler Aufstieg zur Halde
Das ist stark kohlehaltiger Waldboden.
Man sieht kaum ein paar Meter weit.
So gehe ich nicht ganz bis zum Gipfel.
Die Halde ist vollstaendig bewaldet.
endlich mal ein Bild vom eh. Foerderturm
Grubenlore an Haus von Zechensiedlung
Stadtgrenze zu Uebach-Palenberg.
Auf dem Rueckweg sind die Alsdorfer Halden zu sehen.
Zentrum von Herzogenrath