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Bergbau am Ostpol 3




8.) Schacht Lerche in Hamm-Lerche

Schacht Lerche in Hamm

 

17.3.2018 Kamen, Hamm-Lerche

Zwar faehrt der Regionalzug durch bis Hamm, aber ich steige bereits in Kamen aus. Hier endet der VRR-Bereich und die Weiterfahrt im muensterlaendischen Verkehrsverbund waere teuer. Nach Hamm-Lerche komme ich eh besser zu Fuss. Zuerst gehe ich etwas falsch – nach Derne, vermutlich Kamen-Derne- jedenfalls nicht Dortmund-Derne. Aber dann finde ich die Hammer Strasse, die nach ein paar Kilometern Kamener Strasse heisst. Hier ist bereits Hamm-Lerche und dann sehe ich auch den Foerderturm, der einst als Foerderturm der Zeche Haus Aden in Werne stand, wie ich las. Hier in Hamm war Schacht Lerche Schacht 7 der Zeche Koenigsborn und bis 2011 war es aktiver Wetter- und Materialschacht vom Bergwerk Ost, dessen Hauptschaechte ein Stueck weiter oestlich auch an der Kamener Strasse hier in Hamm sind bzw. waren. Weitere Bergbaurelikte finde ich hier nicht, aber ich sehe zu, dass ich bei der Eiseskaelte heute zuegig zum Bahnhof Kamen zurueckfinde. Bei der Rueckfahrt quer durch das verschneite Ruhrgebiet sehe ich, dass ich bei dem heutigen Ausflug ins oestliche Ruhrgebiet aus dem Neuschnee herausgefahren war.

 

wieder Wintereinbruch
der Bach Seseke in Kamen
Hier gehts nach Hamm.
Hamm 15 km - aber so weit muss ich nicht.
Nach fast 4km bin ich in Hamm-Lerche.
Hier sehe ich schon den Foerderturm.
Turm und Bushalt
Hier ist es laendlich.
Acker und Bergwerk
Betreten der Bergwerksanlagen...
Zoom- die Seilscheiben stehen still, die Seile sind laengst abmontiert.
wieder an der Stadtgrenze
Kreis Unna
Schnee auf dem Bahnhof Duisburg

7.) Zeche Minister Achenbach in Luenen-Brambauer

das beruehmte Colani-Ei

 

3.3.2018 Dortmund-Eving, Luenen-Brambauer

Eigentlich komme ich ja ganz leicht nach Luenen-Brambauer. Dafuer muss ich nur am Dortmund Hbf in die U41 Richtung Verkehrshof Brambauer einsteigen. Allerdings fahren samstagmorgens nur die jeweils 2ten Bahnen durch bis zur Endstation. So gucke ich mir auf halber Strecke noch die Zeche Minister Stein in Dortmund-Eving an. Der erhaltene Foerderturm und die anderen Bergbaurelikte wirken wie die Kulisse von einem Science-Fiction-Film. Mit der naechsten Bahn fahre ich durch bis zum Verkehrshof in Luenen-Brambauer und bin dort wieder im Landkreis Unna, wo ich an den letzten 2 Wochenenden schon in Unna-Koenigsborn und in Froendenberg war. Es ist nur ein Fussweg von ca. 2 km bis zum Colani-Ei, dem umgestalteten Foerderturm von Schacht 4 der Zeche Minister Achenbach. Das wirkt noch mehr wie Science Fiction. Es gibt hier noch mehrere Zechengebaeude. Und es gibt mehrere Halden bei der Zeche. Besonders hier bei Schacht 4 ist eine sehr grosse und im Moment mit Schnee bedeckte. Aber bei dem schon wieder tauenden Schneematsch reizt es mich ueberhaupt nicht, dort hochzuklettern. Schachtanlage 1/2 war in der Zechenstrasse ganz nahe an der Endhaltestelle der Bahn. Es ist aber offenbar nichts davon erhalten geblieben und ein modernes Gewerbegebiet ist an Stelle der Zeche. Eine Glueckauf-Apotheke, attraktive Zechenwohnhaeuser und eine Lore an einer Klinik erinnern in Brambauer sonst noch an die Zeche.

 

Station Zeche Minister Stein
neue Evinger Mitte
eigenartiger Foerderturm
Infotafel
Seilscheibe, Zechenbahn
Bergbaudenkmal
Das ist schon in Luenen-Brambauer.
Hier ist das Ei.
tatsaechlich wie ein Ufo
Hier ist eine grosse Halde.
Weg zum Ufo
Das rote Haus ist sicher von der Zeche.
und das auch
Min. Achenbach 4
Markenkontrolle
Uhrenturm
historisches Foto
Informationen
Colani-Ei und Lore
Glueckauf-Apotheke
Und hier ist die Zechenstrasse.
Hier war Schachtanlage 1/2
Bis auf eine Halde ist nichts mehr da.
Lore der Klinik am Park
Stadtgrenze Luenen/Dortmund

6.) Zechen Frohe Ansicht + Haggenberg in Froendenberg-Ardey

Auch in Froendenberg-Ardey gab es Steinkohlebergbau

 

17.2.2018 Dortmund, Froendenberg-Ardey, Unna

Eine Gruppe mit Kleinkindern und Schlitten sitzt im Zug nach Winterberg. Offenbar rechnen sie dort mit Schnee und wollen rodeln gehen. Immerhin geht die Fahrt eine ganze Weile an der Ruhr entlang. Aber von Froendenberg/Ruhr sehe ich nur, was man halt so sehen kann, wo der andere Zug (nach Unna) nur noch auf die Umsteiger aus dem verspaeteten Zug ins Hochsauerland wartet. Im Froendenberger Ortsteil Ardey ist die Strasse Thabrauck direkt am Bahnhof. Schon nach weniger als 1 km (zum Glueck, weil an der Strasse kein Randstreifen fuer Fussgaenger ist) habe ich die Informationstafel zum Bergbau am Thabrauck erreicht. Da ist genau skizziert, wo Relikte der Zeche Nepomuk bzw. Frohe Ansicht bzw. nach dem 2. Weltkrieg der Zeche Haggenberg hier in einem Waldstueck sind. Aber der Waldweg ist durch umgestuerzte Baeume von dem Sturm neulich gesperrt. So sehe ich nicht ein im Tal des kleinen Baches noch erhaltenes Stollenmundloch und Pingen, sondern nur vermutlich die Halde. Denn warum soll ich mich auch in Gefahr begeben und ueber die umgestuerzten Baeume klettern? Sonst ist in dem winzigen Dorf Ardey nichts los und an den einstigen Bergbau erinnert sonst gar nichts. Aber das ist auch kein Wunder, weil die Zechen hier sehr klein und eher kaum bedeutend waren.

 

Zug nach Winterberg
vorbei an Phoenix West
ehemalige Stahlhuette
in Dortmund-Hoerde
Der Zug faehrt an der Ruhr entlang.
Bahnhof Froendenberg
Das Einzige, was ich von Froendenberg/Ruhr sehe.
Zurueck nach Ardey gehts auch an der Ruhr entlang.
Bahnhof Ardey
Ardeyer Hof
Hier gehts nach Strickherdicke.
Hier ist die gesuchte Stelle.
Eine wirklich informative Infotafel
Thabrauck heisst auch die Strasse.
detaillierte Karte
Infos zu den Zechen
Hier gehts zu den Zechen.
Hier gehts nicht weiter.
Weiter unten am Bach ist ein Stollenmundloch.
Rest der Absperrung von der Zeche?
Es ist auch immer noch eisig kalt.
Eigentlich finde ich als Spur nur diese Infotafel in Froendenberg-Ardey.
Ardey, Stadt Froendenberg/Ruhr, Kreis Unna
Schachtabdeckung wird das wohl nicht sein.
Einer der Berge vom Ardeygebirge
Ardeyer Landhaehnchen
Trecker am Ardeyer Hof
Beim Umsteigen in Unna